|
Tun wir zuviel am Ende des Lebens?
Symposium
12.05.2010 16:00 bis 19:00 Uhr
Hörsaal Zentrum operative Medizin Oberdürrbacher Str. 6, 97080 Würzburg

siehe Programm als .pdf

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
die Entwicklung des medizinischen Fortschritts verluft rasant. Insbesondere moderne Diagnostik und Therapieverfahren ermöglichen heute größtmögliche Behandlungserfolge. Allerdings besteht auch ein besonderes Verhältnis des Menschen zu Sterben und Tod vor dem Hintergrund der heutigen High-tech Medizin. Sterben und Tod in der Klinik wirken heute für viele Menschen unkalkulierbar und bedrohlich.
Daher existiert eine neue Dringlichkeit dieser Thematik. Es treten zwangsläufig Fragen wie beispielsweise diese auf: Ist das Sterben des Menschen heute in der Klinik wirklich eine Errungenschaft der modernen Medizin? Stellen Sterben und Tod von Patienten ärztliche Niederlagen dar? Kann der Beginn einer nicht kurativen Therapieentscheidung gegebenenfalls Monate früher erfolgen? Zur Beantwortung dieser Fragen ist ein interdisziplinärer Ansatz absolut notwendig.
Es ist unser Ziel, Sie mit diesem Symposium, das von Medizinern, Geisteswissenschaftlern und Pflegekrften gemeinsam getragen wird, über die Hintergründe und die Grenzen palliativmedizinischen Handelns in Kliniken vertraut zu machen. Mit einem entsprechenden Konzept erreichen wir das Ziel der bestmöglichen Behandlung unserer Patienten auch am Ende des Lebens.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen
Prof. Dr. M. Schmidt
PD Dr. T. Bohrer
Dr. med. B. van Oorschot
|